Ausschnitte & Leseproben

Schnipsel aus dem Manuskript „Waldwandler“

Ein kurzer Blick ins Manuskript zu „Waldwandler“ gefällig?

Zögernd deutete sie zum Wald. »Erzähl mir von deinem Leben. Wohnt ihr wirklich in hohlen Bäumen?«
Nun war es an ihm, die Augen zu verdrehen. »Wir sind doch keine Waschbären!«
Helea grinste.
»Auf den Bäumen wohnen wir.«
»Ah, wie Eichhörnchen?« Ein übermütiges Kichern entkam ihr.
Seine Miene verfinsterte sich. Das war wohl zu viel des Guten.
Sie räusperte sich. »Und wie haltet ihr euch warm im Geäst?«
Nun nahm sein Gesicht in etwa den Ausdruck an, den sie ursprünglich von furchteinflößenden Wilden erwartet hätte.
Helea hob die Hände. »War nicht bös gemeint, ich bin nur neugierig.«
Seine Stimme bebte. »Wie naiv bist du eigentlich? Glaubst du, wir wickeln uns in Kokons wie Raupen? Ich sags nur noch einmal. Wir! Sind! Keine! Tiere!«

Kostenlose Bonusszene & Glücksbringerin Memory

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Leseprobe Seite 99

Ein ganz neuer Ansatz, statt den Anfang einmal inmitten der Bücher hinein zu lesen. Spannend!

Glücksbringerin der Schattenwälder ist hier dabei, sogar als Leseprobe des Tages! 🙂

Was meint ihr, ist es aussagekräftiger den Anfang eines Buches oder ein Mittelstück zu lesen?

Fanpaket

Ab sofort wartet hier ein kostenloses Fan-Paket zum Buch Glücksbringerin der Schattenwälder auf euch!

Unter anderem mit:

  • Bonusszene: Erste Begegnung aus Teons Sicht
  • Einblick in die Vorgeschichte der Glücksbringerin
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Viel Spaß damit! 🙂

Neugierig auf die Vorgeschichte zu Glücksbringerin der Schattenwälder?

Eben erst begonnen, aber der Anfang ist auf Wattpad hier bereits online! Wer weiß vielleicht wirds auch ein ganzer ( Romantik Fantasy ) Roman?

Helea sah nur noch weiß. Weder die Schattenwälder, noch die Häuser Donns, nicht einmal der Himmel war zu erkennen! Ein Seufzer entrang sich ihren Lippen. Wie gern sie das Rad der Zeit ein Stückchen vorgerückt hätte! Nicht viel – drei, vier Monde – bis das Frühjahr den strengen Winter vertrieben hätte und der Schnee endlich geschmolzen wäre. 

Zurück in der Werkstatt entzündete sie zwei weitere Kerzen – sie pfiff auf die Wettergötter! Ihre kleinen Sonnen umgaben sie und spendeten beinahe genug Licht, um ein weiteres Hemd zu nähen. Doch der Zwirn wehrte sich vehement, durchs Öhr zu schlüpfen. „Verflucht!“, zischte sie und schleuderte das Nähzeug auf den Boden. Was hatte sie nur geritten, das als sie die Lehre zur Schneiderin vorgezogen hatte, statt ihren Eltern im Hof zur Hand zu gehen?

In Windeseile zog sie ihre Winterkleidung wieder über und stürmte zurück ins Freie. Niemand konnte erwarten, dass sie bei diesem diffusen Licht kunstvolle Hemden fertigte! Der Schnee reichte bis über ihre Knie hinauf, zur Abwechslung war sie froh über ihre Größe – andernfalls wäre sie wohl gar nicht vom Fleck gekommen. Sportlich riss sie ein Bein hinauf, machte einen Satz nach vorn und landete elegant wie ein Ochse mehr schlecht als recht in der weißen Hölle. Nässe durchzog ihren Rock und ihre Stiefel drückten wegen der dicken Socken – wenigstens tat ihr Mantel seinen Dienst wie gewohnt und wärmte sie ausreichend.

Endlich erreichte sie ihren Lieblingsplatz. Hier, am Rand der Schattenwälder war sie stets ungestört – kaum jemand traute sich hier her. Sie hingegen war von je her fasziniert von den Blutbuchen und Steineichen, vom holzig-erdigen Geruch und den Eichhörnchen, die sich bis an den Rand des Waldes wagten. Hier konnte sie ihren Gedanken nachhängen, während die kleinen Nager Eicheln aus ihren Verstecken holten und verspeisten. 

Etwas in ihr lockte sie beständig an die sagenumwogenen Wälder heran, obwohl sie selbstverständlich nie einen Fuß hineingesetzt hatte. Schließlich hatte sie von Frauen gehört, die nie mehr heraus gekommen waren! Obgleich sie hier niemals Schattenwesen entdeckte hatte, gab es gewiss mehr als genug davon zwischen den knorrigen Bäumen und abgesehen davon lebten zudem die Waldwandler darin! Ein Schauder lief ihren Rücken hinab. Neulich soll einer der barbarischen Kreaturen beim Markt gesichtet worden sein! Sie konnte sich nur zu gut ausmalen, wie diese Gestalten aussahen – viele Geschichten rankten sich um ihre schwarzen, fauligen Zähne, ihre wirren Haarschopfe und ihr ungehobeltes Auftreten. In ihrer Vorstellung waren die Waldwandler eine Mischung aus Bären und verrottenden Leichen, ein widerlicher Gestank ging ihnen voraus und sie waren in jedem Fall mit gewaltigen Keulen bewaffnet. Entschlossen schüttelte sie den Kopf, um die Bilder zu vertreiben. Es gab wahrhaft Schöneres, auf das sie sich konzentrieren konnte! 

Ein Felsbrocken ragte aus dem Schnee heraus und nachdem sie ihn vom gröbsten Schnee befreit hatte, erklomm sie ihn schnaufend. Ihr Blick schweifte wie gewohnt über die Kontur des Waldes und blieb an einzelnen Buchen hängen, die nun trostlos und nackt den Launen der Wettergötter ausgesetzt waren. Nur die weiße Decke umhüllte die Bäume, wie alles in den Kustaner Landen. 

Das Knacken eines Astes brach die Stille. … Hier gehts weiter .

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